Global Dairy Trade Tender: Preise erneut gesunken

Bei Vollmilchpulver gaben die Preise um 2,6 % nach

21. Februar 2020

Beim Global Dairy Trade-Tender am 18. Februar 2020 gaben die Preise im Schnitt um 2,9 % nach. Dies war der zweite Preisrückgang in Folge. Zum Monatsbeginn waren die Preise um 4,7 % gesunken.

Die jüngsten Preisrückgänge werden auf den Ausbruch des Coronavirus in China zurückgeführt, der zu einer Verunsicherung im Markt führt. Mit Ausnahme von Cheddar gaben die Preise für alle auf der Plattform gehandelten Produkte nach. Buttermilchpulver wurde nicht angeboten. Mit 28.181 t wurden 2,8 % weniger gehandelt als beim vorherigen Handelstermin.

Bei Vollmilchpulver gaben die Preise um 2,6 % nach, wobei für alle gehandelten Kontrakte schwächere Preise festgestellt worden sind. Die Preise für die einzelnen Kontrakte unterschieden sich nur geringfügig. Magermilchpulver gab ebenfalls um 2,6 % nach. Der März-Kontrakt wurde hier deutlich höher gehandelt als die späteren Lieferungen. Labkasein gab marginal um 0,9 % nach. Bei Butter war ein Rückgang von 3,9 %, bei Butteröl von 5,5 % zu beobachten. Die Preise für Cheddar legen um 5,3 % zu und setzten damit den Anstieg, der Mitte November 2019 begonnen hat, fort.

Detaillierte Charts zu den gehandelten Produkten Butter, Magermilchpulver und Cheddar finden Sie auf unserer Website www.milchland.de unter „Markt und Statistik“ „Internationale Märkte“. Der nächste Tender findet am 3. März 2020 statt.

ZMB/LVN/Gebhardt

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