Global Dairy Trade Tender: Preise gaben nach

Abschwächung für Milchpulver wird auf Coronavirus in China zurückgeführt

07. Februar 2020

Der Global Dairy Trade Tender am 4. Februar 2020 schloss schwächer als die vorherige Handelsrunde. Im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume gaben die Preise um 4,7 % nach.

Der Rückgang konzentrierte sich auf Voll-, Mager- und Buttermilchpulver sowie Butteröl. Für die übrigen auf der Plattform gehandelten Produkte wurden stabile bis festere Preise erzielt. Gesunken ist die gehandelte Menge, die um 12,5 % auf 29.006 t zurückgegangen ist. Die Abschwächung der Preise für Milchpulver wird auf den Ausbruch des Coronavirus in China zurückgeführt, der die wirtschaftlichen Aktivitäten dort dämpft und eine Verunsicherung verursacht.

Quelle: ZMB/LVN/Gebhardt

Den deutlichsten Abschlag von 6,2 % hatte Vollmilchpulver, das auf der Plattform in den umfangreichsten Mengen gehandelte Produkt, zu verzeichnen. Für alle gehandelten Termine wurden schwächere Preise erzielt. Magermilchpulver gab um 4,2 % im Durchschnitt nach. Hier blieb der März-Kontrakt annähernd stabil, während die späteren Termine zu schwächeren Preisen gehandelt wurden.

Buttermilchpulver hatte einen Rückgang von 5,2 % zu verkraften. Die Preise von Cheddar und Labkasein legten dagegen jeweils um durchschnittlich 6,0 % zu. Laktose erzielte 2,5 % mehr als beim letzten Tender. Butter blieb mit einem Plus von 0,2 % nahezu stabil, wohingegen die Erlöse für Butteröl um 4,5 % nachgaben.

Quelle: ZMB/LVN/Gebhardt

Detaillierte Charts zu den gehandelten Produkten Butter, Magermilchpulver und Cheddar finden Sie auf unserer Website www.milchland.de unter „Markt und Statistik“ ® „Internationale Märkte“. Der nächste Tender findet am 18. Februar 2020 statt.

ZMB/LVN/Gebhardt

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