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Quark

Herstellung

Quark gehört zu den Frischkäsesorten (nicht gereifter Käse).

Bei der Herstellung werden der pasteurisierten Milch Milchsäurebakterien und eine geringe Menge Lab-Enzyme zugesetzt. Diese sind dafür verantwortlich, dass die Milch „dickgelegt“ wird. Die flüssigen Bestandteile der Milch (Molke). lösen sich und können abgegossen werden. Zurück bleibt der „Käsebruch” – eine gallertartige Masse, die anschließend cremig gerührt wird. Über den Fettgehalt entscheidet nun der hinzugegebene Rahm.1

Quarksorten

Je nachdem wieviel Rahm in die Quarkmasse gegeben wird, entstehen verschiedenen Fettstufen. Grundlage ist immer pasteurisierte Magermilch, die vor der Verarbeitung erhitzt wird, um mögliche Krankheitserreger abzutöten.2

  • Magerstufe (< 10 % Fett i. Tr.)
  • Viertelfettstufe (10 % Fett i. Tr.)
  • Halbfettstufe (20 % Fett i. Tr.)
  • Fettstufe (20 % Fett i. Tr.)

Ernährung

Hinsichtlich der Nährwerte ist Quark ein sehr guter Proteinlieferant. Die enthaltenen Proteine sind für den Körper besonders wertvoll und gut verwertbar. Neben den Proteinen enthält Quark Vitamin B2, Jod und Kalzium.3

Schale mit Quark und etwas Schnittlauch oben drauf

Quellen:

1Tetra Pak Processing GmbH; Handbuch der Milch- und Molkereitechnik (überarbeitete Auflage 2012)

2Käseverordnung

3Dialog Milch (2017); Das ist doch Quark