

Milchkuhhalter sehen sich immer öfter mit Vorwürfen konfrontiert. Besonders emotional und kompromisslos werden die Kuh-Kalb-Trennung, künstliche Besamung sowie die Aufzucht von Kälbern in den sozialen Netzwerken kommentiert. So würde der Mutter nach der Geburt grausam das Baby entrissen, sodass beide tagelang nacheinander rufen. Für die Besamung werden martialische Begriffe wie Vergewaltigung und Zwangsbesamung genutzt. Ein ebenso häufig geäußerter Vorwurf lautet, die Milchbauern würden den Kälbern aus Profitgier die Milch vorenthalten.
Um mehr Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, hat die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) mit Landwirtin und KuhTuberin Henriette drei Videos gedreht und sich diesen Themen angenommen. Rund um die Kuh-Kalb-Trennung werden objektive und realitätsnahe Einblicke gegeben: Nach der Trennung werden Kuh und Kalb über einen Splitscreen parallel gezeigt, um ihr Verhalten beobachten zu können. Zusätzlich erläutert Tiermedizinstudentin Wiebke das Thema aus fachlicher Sicht und erklärt, was hormonell bei den Tieren passiert. Auch die künstliche Besamung wird gezeigt und aus tiermedizinischer Sicht erläutert.
Ziel ist es, insbesondere Verbrauchern realistische Einblicke in die genannten Vorgänge zu geben und eine sachliche Diskussion zu fördern, ohne die Tiere zu vermenschlichen.
Veröffentlicht wurden die Videos auf den Online-Kanälen von Milchland Niedersachsen und My KuhTube. In der zweiten Februarwoche 2022 erhielten die Filme bereits rund 200.000 Aufrufe und erreichten über 400.000 Menschen.
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LVN/Renner
Ansprechpartner für diesen Bereich


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