Schnittkäse rege nachgefragt

Stabile Preise für Käse

14. August 2020

Der Markt für Schnittkäse war in der ersten Augusthälfte von einem stabilen Geschäftsverlauf geprägt. Der Absatz in Richtung Lebensmitteleinzelhandel bewegte sich in der Berichtswoche auf einem für diese Jahreszeit üblichen Niveau.

Der GV-Bereich orderte rege Ware, sodass nahezu das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht wurde. Hier stützte nach wie vor eine kontinuierliche Nachfrage im Food-Service, vor allem von Pizzerien, den Warenabfluss. Die Nachfrage seitens der Industrie wurde zuletzt als ferienbedingt ruhig beschrieben, die Auftragslage von den Herstellern jedoch insgesamt als gut eingeschätzt. Für das vierte Quartal laufen die Verhandlungen. Zumeist wurde noch keine Einigung erzielt, da die Verkäufer Aufschläge für ihre Ware fordern.

Quelle: AMI

Der Export von Schnittkäse nach Südeuropa erreichte nach wie vor nicht das Vorjahresniveau, wenngleich auch hier stetig Ware abfloss. Die Ausfuhren nach Drittländern gestalteten sich zuletzt schwieriger. Die Verhandlungen für das vierte Quartal sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Zum Teil erschwerte der zuletzt gestiegene Wechselkurs des Euros gegenüber dem US-Dollar Einigungen zu erzielen.

Die Bestandssituation in den Reifelägern wurde von den Werken als vergleichsweise jung eingestuft. Die Preise für Schnittkäse bewegten sich in der Berichtswoche zumeist auf dem Niveau der Vorwoche. Die Notierungskommission in Hannover setzte für Blockware eine mit 2,90 bis 3,10 EUR/kg unveränderte Spanne fest. Die Notierung für Brotware wurde am oberen Ende um 5 Ct auf 2,95 bis 3,25 EUR/kg hochgesetzt.

AMI

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