Lebensmittelpreise in Deutschland noch gut 1 Prozent unter Vorjahresniveau

Lebensmittelpreise in Deutschland noch gut 1 Prozent unter Vorjahresniveau

Deutlich günstiger angeboten wurde nach wir vor Gemüse, und zwar gegenüber Februar 2009 um 4,0 %. Dabei schlug der Preisrückgang bei Gurken mit 30,0 % und bei Kartoffeln mit 14,2 % besonders stark zu Buche. Für Molkereierzeugnisse hatten die Konsumenten im Mittel 3,3 % weniger zu zahlen als ein Jahr vorher, darunter für Schnittkäse 7,4 %, für Hartkäse 6,9 % und für H-Milch 3,8 %. Besonders kräftig nach unten ging es mit den Verbraucherpreisen für Zucker, und zwar um 12,2 %. Teurer als im entsprechenden Vorjahresmonat waren den Wiesbadener Statistikern zufolge dagegen Speisefett und -öle, nämlich im Schnitt um 3,5 %. Dabei lagen die Butterpreise um 13,9 % über dem Niveau von Februar 2009. Tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr mussten die Verbraucher im vergangenen Monat auch für Fisch und Fischwaren; die Preise dafür stiegen im Mittel um 5,5 %. Saisonal betrachtet zogen die Nahrungsmittelpreise in Deutschland laut Angaben des Bundesamtes nur um 0,3 % an. Gemüseerzeugnisse verteuerten sich im Monatsvergleich um durchschnittlich 5,8 %, darunter Kopf- und Eisbergsalat um 25,4 % und Paprika um 13,0 %. Demgegenüber verbilligten sich Speisefette und -öle um 4,4 %, darunter Butter um 9,6 %. Für Obst waren durchschnittlich 3,8 % weniger zu zahlen als im Januar, wobei die Preise für Weintrauben um 17,8 % sanken. Insgesamt ging die Inflationsrate erneut zurück: Der Verbraucherindex lag im Februar um 0,6 % über dem Stand des entsprechenden Vorjahresmonats.
AgE

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