Born attackiert Mercedes
In einem Schreiben an den Leiter von Mercedes Benz Cars Vertrieb und Marketing, Dr. Joachim Schmidt, kritisiert der DBV-Generalsekretär, das Unternehmen versuche, in der Anzeige den völlig falschen Eindruck zu erwecken, als sei eine Kuh ein größerer Ressourcenverbraucher als die großvolumige neue M-Klasse von Mercedes Benz. „Das Gegenteil ist der Fall“, betont Born. Die Kuh sei der ideale Ressourcennutzer für Grünlandflächen und produziere dabei hochwertige Nahrungsmittel für die Menschen, „eine Leistung, mit der Ihr Geländewagen für die Autobahn nicht konkurrieren kann“, heißt es in dem Schreiben. Darin wirft Born der Unternehmensleitung zudem vor, dass Mercedes Benz als führendes Automobilunternehmen zwar auf den Klimaschutzbeitrag der Biokraftstoffe angewiesen sei, dafür öffentlich aber gar nicht eintreten wolle. Die Landwirtschaft sei bereit und in der Lage, über die Biokraftstoffe einen relevanten Klimaschutzbeitrag für den Verkehrssektor zu leisten. Dann müssten aber die Unternehmen der Automobilindustrie „statt konfrontativer Anzeigen einen partnerschaftlichen Umgang mit der Landwirtschaft pflegen“. Born rief die Mercedes-Verantwortlichen auf, den Zusammenhang zwischen einer effizienten Landwirtschaft und dem Klimaschutz zur Kenntnis zu nehmen und die Anzeigenkampagne zu stoppen.
AgE
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