Milch als Bestandteil eines neuen Kultgetränks

01. September 2019

Milch als Bestandteil eines neuen Kultgetränks

Was ist Bubble Tea?

Zuhause ist der „Blasentee“ – eine Mischung aus schwarzem oder grünem Tee mit Milch und Fruchtsirup in Taiwan. Dort verkauften Straßenhändler das Getränk schon in den achtziger Jahren vor allem an Schulkinder. Die Bubbles (Blasen) beziehen sich auf den feinen Schaum, der beim Mixen des Getränks entsteht. Erst später kamen die sogenannten Tapioka-Perlen dazu. Das sind kleine Stärkekugeln aus der asiatischen Maniokwurzel, die gekocht und in Zuckersirup eingelegt werden. Sie enthalten Eisen und Vitamine. Die Tapioka-Kügelchen, die übrigens auch in der Futtermittelherstellung eine wichtige kohlenhydratliefernde Komponente sind, treffen aber nicht jedermanns Geschmack. Deswegen werden in modernen Bubble Teas sogenannten Poppings und Toppings verwendet. Toppings sind gummibärchenähnliche Stärkestückchen in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Litschi, Aloe Vera und braunem Zucker. Der Clou sind jedoch die Poppings: kleine, mit Fruchtflüssigkeit gefüllte Kugeln, die im Mund zerplatzen, wenn man darauf beißt. Beim Teetrinken saugt man die Perlen durch einen extra dicken Strohhalm ein.

Wer den „Shake zum Kauen“ probieren möchte und mal in Hannover zu Gast ist, kann die Bubble-Tea-Cafes in der Kurt-Schumacher-Straße 7 gegenüber der Ernst-August-Galerie oder in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade unter der Galeria Kaufhof, besuchen. Dort sind zurzeit Mischungen aus Erdbeer-Joghurt oder Mango-Milch mit Orangenperlen hoch im Kurs.

HAZ/LVN

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