Chinas Agraraußenhandel wächst dynamisch
Den Zahlen des Agrarressorts zufolge hat die Volksrepublik vor allem mehr Ölsaaten und Getreide am Weltmarkt gekauft. Der Bezug von Sojabohnen legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf 15,3 Mio t zu; die Rapseinfuhr stieg um gut 40 % auf mehr als 1,1 Mio t. Fast 7,7 Mrd Euro gaben die chinesischen Importeure insgesamt für Ölsaaten aus; das war rund ein Viertel mehr als im ersten Quartal 2013. Noch stärker schnellten mit einem Plus von rund 80 % auf 5,0 Mio t die Getreideimporte nach oben; die Ausgaben dafür legten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut die Hälfte auf 1,2 Mrd Euro zu.
Spürbar mehr Geld nahmen die chinesischen Händler auch für den Bezug von tierischen Erzeugnissen in die Hand. Für die gelieferten Fleisch- und Milchprodukte wurden von Januar bis März 2014 rund 4,8 Mrd Euro aufgewendet; das waren 36 % mehr als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Starkes Interesse hatten die Importeure insbesondere an Milchpulver und Rindfleisch, deren Einfuhrmengen um 88 % beziehungsweise um 44 % zunahmen.
Wertmäßig wichtigstes Exportgut Chinas waren im ersten Quartal 2014 Produkte aus Aquakulturen, die zusammen knapp 3,4 Mrd Euro in die Kassen der Händler spülten; das waren allerdings gut 5 % weniger als in der Vorjahresperiode. Dahinter folgten Gemüse mit 2,2 Mrd Euro, tierische Erzeugnisse mit 1,2 Mrd Euro und Früchte mit einem Exportwert von 1,2 Mrd Euro.
AgE/LVN
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