EU: Ausfuhren von Milchpulver und Butter gestiegen, Käse leicht rückläufig
Die Exporte nach China waren mit 37.991 t mehr als doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr von 2013. Die Ausfuhren von Vollmilchpulver stiegen um 19 % und konnten auch die entsprechende Menge im Vergleichszeitraum von 2012 übertreffen. Auch hier war Algerien der wichtigste Abnehmer. Die Exporte von Butter legten um 25 % auf 62.458 t zu. Die Ausfuhren von Butteröl erhöhten sich ebenfalls um 25 % auf 13.450 t. Auch bei Molkenpulver, Kasein und Lactose waren Zunahmen zu beobachten. Dagegen gingen die Ausfuhren der EU von Käse leicht um 1 % auf 383.161 t zurück.
Russland spielte für die EU bislang vor allem als Absatzmarkt für Käse und Butter eine wichtige Rolle, vor allem für Finnland auch für Frischprodukte. Weniger wichtig, aber nicht ganz unbedeutend war Russland bei Milchpulver. Im ersten Halbjahr von 2014 waren 29,5 % der EU-Butterausfuhren und 28,5 % der EU-Käseexporte nach Russland gegangen. Seit dem 7. August 2014 ist der russische Markt für Lieferanten aus der EU und aus weiteren Ländern durch einen Boykott von russischer Seite verschlossen. Dies könnte zu Rückgängen der Ausfuhren bei diesen Produkten in der zweiten Jahreshälfte führen, sofern nicht andere Exportmärkte verstärkt beliefert werden können.


Zugelegt haben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch die Einfuhren in die EU. Bei Käse, Butter und Kasein stiegen die Importe. Dabei legten die Butterimporte um 40 % (Butter +111 %, Butteröl -55 %), die Käseeinfuhren um 21 % und die Einfuhren von Kasein um 23 % zu. Die Importe von Voll- und Magermilchpulver spielen weiterhin kaum eine Rolle.
ZMB
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