Anstieg Milchaufkommen

14. Februar 2019

Ende Januar ist das Rohstoffaufkommen in Deutschland leicht gestiegen, nachdem der saisonal typische Verlauf zuvor kurzzeitig ausgesetzt hatte. Die von den Molkereien in Deutschland erfasste Milchmenge bewegte sich in der 5. Kalenderwoche nach Berechnungen der Zentrale Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) um 0,7 % über dem Vorwochenniveau.

Dadurch hat sich der Rückstand zum Vorjahr auf 1,4 % verringert, da 2018 die Milchmengen zur gleichen Zeit weniger deutlich gestiegen sind. In den ersten fünf Wochen des aktuellen Jahres lag der angediente Rohstoff in der Summe um 2,0 % unter dem Niveau des entsprechenden Zeitraums in 2018.

Rohstoffpreise leicht schwächer
An den Rohstoffmärkten herrschten Mitte Februar schwächere Tendenzen vor. Sowohl Magermilchkonzentrat als auch Industrie-rahm waren weiterhin gesucht. Wer noch Trocknungskapazitäten zur Verfügung hatte, versuchte, diese auszulasten. Bei einem gleichzeitig ausreichenden Angebot haben die Preise für Sahne und Konzentrat dennoch leicht nachgegeben. Schon in der vergangenen Woche war die preisliche Befestigung, welche zuvor vorherrschte, zum Stillstand gekommen. Darüber hinaus war am Markt, auch aufgrund der Unsicherheiten wegen des bevorstehenden Brexits, teils eine abwartende Haltung zu erkennen.
Auch bei Rohmilch am Spotmarkt waren leicht rückläufige Tendenzen zu beobachten. Nach Angaben des ife Institutes in Kiel sank der Preis in der 6. Kalenderwoche im Bundesmittel um 0,2 Ct auf 30,3 Ct/kg.

AMI

Das könnte dich auch interessieren