Milchlandpreis: Hofschildübergabe an Gewinner der Silbernen und Bronzenen Olga
>Landesvereinigung der Milchwirtschaftüberreicht Hofschilder in Freren und
Wippingen
Nach dem Erfolg im landesweiten Wettbewerb um den
Milchlandpreis erhielten Andrea und Heinz-Josef Mersch aus Freren sowie Johannes
Hempen aus Wippingen in der letzten Woche ein repräsentatives Hofschild. Dieses
informiert nun vorbeifahrende Autofahrer und Besucher der Höfe darüber, dass
der Milchviehbetrieb von Johannes Hempen als zweitbester und der Familie Mersch
als drittbester Milcherzeuger Niedersachsens ausgezeichnet wurde.
Bereits Ende Oktober hatten Niedersachsens Landvolkpräsident Werner Hilse, der
Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Friedrich-Otto Ripke und der
Vorsitzende der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen, Peter
Cornelius, Johannes Hempen die eigentliche“Silberne Olga“und dem
Frerener Ehepaar die eigentliche“Bronzene Olga“, eine Urkunde und
einen als“Futtergeld“bezeichneten Geldpreis in Höhe von 2.000 bzw.
1.500 Euro überreicht.
Am 01. bzw. 08. Dezemberübergaben nun Peter Cornelius sowie
in Wippingen Dr. Werner Rüther und Kristine Kindler von der Landesvereinigung
der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN), die den Wettbewerb für die
insgesamt 15.000 Milchviehhalter des Landes ausgeschrieben hatte, im Rahmen
einer kleinen Feierstunde mit zahlreichen Ehrengästen aus der Branche und der
Landespolitik die Hofschilder.
„Die Auszeichnung mit dem Milchlandpreis zeigt: Ihre
Managerfähigkeiten sind überragend und haben Sie als einen der besten
Milcherzeugerbetriebe Niedersachsens qualifiziert“, stellten die Vertreter
der LVN heraus.“Die Jury war dabei insbesondere von dem hohen
Leistungsniveau Ihrer Milchviehherde beeindruckt. Die Art und Weise Ihrer
Betriebsführung ist vorbildlich und wirkt sich offenbar bis hin zur Qualität
der Milch und damit auch auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis aus“,
lobten sie den engagierten Rindviehzüchter Hempen sowie das Frerener Ehepaar.
Der Milchlandpreis solle jedoch nicht nur den Betrieb ehren,
sondern auch einen Beitrag gegen den Imageverlust der Milch, der durch
Dumpingpreise im Einzelhandel entstehe, leisten.“Der Milchlandpreis zeigt
eindrucksvoll das hohe Niveau der modernen niedersächsischen Milchwirtschaft –
diese Botschaft müssen wir der Öffentlichkeit mitteilen“, so Cornelius in
Freren. Er beklagte, dass trotz einer ständig gestiegenen Qualität des
hochwertigen Lebensmittels Milch deren Preis im Einzelhandel ständig gefallen
sei und Milch damit nicht die verdiente Wertschätzung erfährt, die ihr als
perfektes Lebensmitte zustehe.
Johannes Hempen – Züchter seit frühester Jugend
Mit Johannes Hempen (26) erhält ein engagierter junger Landwirt, der sich seit
frühester Jugend der Rindviehzucht verschrieben hat, die begehrte Auszeichnung
der Landesvereinigung der Milchwirtschaft. Der Betriebsleiter hat den
102-Hektar-Hof seit 2004 von den Elterngepachtet und wird ihn in absehbarer
Zeit übernehmen. Hempen hält 85 Milchkühe, 120 Rinder als weibliche Nachzucht
und 60 Bullen. Mit einer Jahresleistung von 10.567 Kilogramm pro Kuh (bei 3,93
Prozent Fett und 3,32 Prozent Eiweiß) weist auch dieser Betrieb ein sehr hohes
Leistungsniveau auf. Die Milchquote beträgt 758.000 Kilogramm, die Milch wird
an die Humana Milchunion eG in Everswinkel geliefert.
Der Hof Mersch – Ein typischer Gemischtbetrieb im Emsland
Der Milchviehbetrieb von Andrea (38) und Heinz-Josef Mersch (38), die für den
dritten Platz die“Bronzene Olga“erhalten haben, liegt in Freren im
Landkreis Emsland. Der Hof Mersch ist seit 1880 im Familienbesitz und wird in
der fünften Generation bewirtschaftet. Die 45 Milchkühe zeichnen sich durch
eine hohe Milchleistung von 11.086 Kilogramm pro Kuh und Jahr (bei 4,01 Prozent
Fett und 3,40 Prozent Eiweiß) aus. Die Milch wird im Rahmen der 431.000
Kilogramm umfassenden Milchquote an die Nordmilch eG, Bremen, geliefert. 60
Rinder werden als weibliche Nachzucht gehalten.
Da er mit 51,3 Hektar über eine begrenzte Betriebsfläche verfügt, hat sich
das Ehepaar Mersch im Gegensatz zu den anderen ausgezeichneten Höfen nicht auf
einen einzigen Betriebszweig spezialisiert, sondern betreibt zusätzlich eine
sehr erfolgreiche Sauenhaltung. Der 130 Sauen große Bestand glänzt mit 23
aufgezogenen Ferkeln pro Sau und Jahr.
Tolle Bilder von den Hofschildübergaben finden Sie hier.
gmc/LVN
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