Interventionsbestand an Magermilch geräumt
Erstmals seit Ende 2000 sind in der Europäischen Union die
Interventionsbestände an Magermilchpulver geräumt. Die letzten 2 t wurden in
der Sitzung des für den Milchmarkt zuständigen EU-Verwaltungsausschusses zu
einem Mindestpreis von 120 je 100 kg verkauft. Neue Angebote wurden seit
Eröffnung der Intervention am 27. Februar in keinem der 25 Mitgliedstaaten
eingereicht. Hingegen wurden den Interventionsstellen seither insgesamt 11.760 t
Butter angeboten, davon 4.129 t in Irland, 3.236 t in Spanien und 1.626 t in
Portugal. In Deutschland waren es 878 t. Der privaten Lagerhaltung wurden im
Berichtszeitraum 17.214 t offeriert,davon 4.495 t in Frankreich und 4.512 t in
Deutschland. Die Verarbeitungsbeihilfen für Butter, Butterkonzentrat und Sahne
senkte die Europäische Kommission in der vorigen Woche. Der
Verarbeitungszuschuss für unmarkierte Butter mit 82 % Fett wurde um 5 auf
30 je 100 kg reduziert. Auch für die anderen beihilfefähigen Erzeugnisse
wurde das Stützniveau verringert, so dass von den angebotenen 10.168 t
Butteräquivalent insgesamt 1.238 t akzeptiert wurden.
In der Ausschreibung für konzentrierte Butter zum direkten Verbrauch erhielten
nur 24 t der nachgefragten 594 t den Zuschlag, und zwar zu einem Beihilfeniveau
von 38,80 je 100 kg. Der Mindestpreis für die Abgabe von markierter
Interventionsbutter mit 82 % Fett wurde auf 210 je 100 kg festgelegt. Zu
diesem Preis wurde der Verkauf von 220 t genehmigt. Der Mindestpreis für
Interventionsbutter ohne Verwendungsauflagen erreichte 255 je 100 kg, wofür
Lizenzen für 120 t vergeben wurden.
AgE
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