Erneut mehr Käse exportiert
Von Januar bis April 2010 hat die EU insgesamt 201.600 t Käse nach Drittländern exportiert, das waren rund 33.000 t mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig hat sich die Produktion aber lediglich um 21.000 t erhöht. Dies erklärt den deutlichen Rückgang der Käsebestände und die knappe Verfügbarkeit, zumal der Verbrauch in der EU weiter leicht wachsend ist.
Die Nachfrage am Weltmarkt ist in den ersten vier Monaten von 2010 insgesamt gestiegen. Die Entwicklung bei den einzelnen Exporteuren war allerdings unterschiedlich, was in erster Linie auf die Verfügbarkeit und weniger auf die Absatzchancen zurückzuführen sein dürfte. Mengenmäßig hat die EU ihre Käseausfuhren am stärksten ausgeweitet. Die größte prozentuale Steigerung war in den USA mit einer Zunahme um fast 42 % zu beobachten. Auch die Schweiz, Australien und Argentinien haben mehr Käse exportiert, allerdings fielen die mengenmäßigen Zuwächse kleiner aus als im Falle der EU. Neuseeland hat weniger exportiert als im Vorjahreszeitraum, was auf rückläufiges Angebot zurückzuführen sein dürfte. Mehr Käse importiert haben Länder wie Russland und Japan, aber auch China oder Australien.
AMI/ZMB
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