Milch trägt zur Jodaufnahme bei
6- bis 12-jährige Schulkinder sowie Erwachsene erreichen mittlerweile Jodwerte, die den Empfehlungen der WHO entsprechen. Dass auch Getränke und Milch entscheidend zur Jodaufnahme beitragen, hat Professor Rainer Hampel von der Universität Rostock nachgewiesen. Er untersuchte 510 handelsübliche Proben von Mineralwässern, Frucht- und Gemüsesäften, Limonaden, Bier, Milch und Trinkjoghurt. Während die wässrigen Getränke mit 0,5 bis 2,9 Mikrogramm pro Liter nur wenig Jod enthielten, wies Milch mit durchschnittlich 117 und Trinkjoghurt mit 126 Mikrogramm pro Liter deutlich höhere Jodgehalte auf. Wer täglich 0,3 Liter Milch oder entsprechende Milchprodukte konsumiert, kommt auf eine Jodaufnahme von 40-50 Mikrogramm pro Tag. Dies macht knapp die Hälfte der gesamten Jodzufuhr aus. Die Untersuchung macht deutlich, dass sich die Jodversorgung der Bevölkerung nicht allein am Absatz von jodiertem Speisesalz ablesen lässt. Zur Feststellung des Jodstatus fordert der Autor vielmehr ein regelmäßiges Jodmonitoring. (Quelle: Hampel R. Jodgehalt von Getränken in Deutschland)
Ernährungs-Umschau/LVN
Das könnte dich auch interessieren
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen