LandFrauentag in Braunschweig unter dem Motto: „Auf starken Wurzeln hoch hinaus“
Bevor die Vorsitzende des NLV, Brigitte Scherb, das Podium betrat, wurden die LandFrauen musikalisch eingestimmt. Die A-capella-Gruppe Voice-n-girls bot einige ihrer Songs, die von Gospel bis Pop reichten, unter großem Applaus dar. Anschließend betonte die Vorsitzende des NLV, dass die LandFrauen auf einer festen Basis stehen, auf der Ideen, Visionen und vor allem Taten entstehen und hoch hinauswachsen können, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren. Sie betonte zudem die starken Wurzeln des Verbandes und sprach allen Mitgliedern ihren Dank aus.
Im Anschluss lud Maria Vogel, Geschäftsführerin des NLV, zu einer Gesprächsrunde ein. Dazu begrüßte sie Karl Grziwa, Stadtratsvorsitzender der Stadt Braunschweig, Prof. Dr. Friedrich Weber, Landesbischof der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig, Janina Tiedemann, Vorsitzende der niedersächsischen Landjugend und Brigitte Scherb. Die Gesprächsrunde startete mit dem Thema „Frauenquote“. Hierzu fragte Maria Vogel ihre Gesprächspartner, ob diese Quote sinnvoll sei. Während die einen diese Quote fordern, gab der Landesbischof zu bedenken, „die Quote ist keine Alternative zur Qualität“. Hierüber war man sich auf dem Podium einig. Danach wurde intensiv über die „Lebensmittelvernichtung“ diskutiert. Die verschwenderische Art und Weise in Deutschland (bis zu 20 Mio. t Nahrungsmittel werden in Deutschland jährlich vernichtet) wurde nicht gut geheißen. Jedoch habe sich jeder an die eigene Nase zu fassen, war das Fazit von Brigitte Scherb, die zudem das Fach Verbraucherbildung in Schulen forderte.
Nach Beendigung der Gesprächsrunde wurde Frau Dr. Riem Hussein begrüßt. Sie ist als FIFA-Schiedsrichterin tätig und sprach über Frauen und Fußball. Ihr war es wichtig, den LandFrauen aufzuzeigen, dass Frauenfußball zur Gleichstellung und gesellschaftlichen Entwicklung von Frauen beitrage und der Sport die Gemeinschaft, die Disziplin und den gegenseitigen Respekt fördert. So nannte sie z. B. ein Projekt, bei dem Mädchen aus Israel und Palästina zusammen Basketball spielten. Eigens für dieses „Friedens“-Projekt bekamen die palästinensischen Mädchen ein Tagesvisum für Israel.
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, der zusammen mit Landwirtschaftsminister Gerd Lindemann die Veranstaltung besuchte, lobte die gute Zusammenarbeit: „Ihre Gemeinschaft und die Verantwortung, die sie gesellschaftspolitisch für den ländlichen Raum übernehmen, zeichnen die LandFrauen aus“.
Vor und während der Veranstaltung lud die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) die LandFrauen zur Stärkung oder Erfrischung auf ein kühles Milchgetränk ein. Insgesamt wurden über 200 Liter Milch von den Milchbubis (!!!) der LVN ausgeschenkt.
LVN/Gebhardt
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