Matcha-Latte – ein neues giftgrünes Trendgetränk
Matcha ist ein hauchfeines, grasgrünes Pulver aus Grünteeblättern, 30 Gramm kosten je nach Qualität zwischen 18 und 43 Euro. Für die Zubereitung werden ein bis zwei Gramm davon mit 80 Grad heißem Wasser (kochendes Wasser etwa zehn Minuten offen stehen lassen) aufgegossen und dann mit einem speziellen Bambusbesen (Chasen) aufgeschäumt. Matcha enthält fünfmal so viel Koffein wie Kaffee.
Matcha besteht ausschließlich aus edelsten Bestandteilen des Grünteeblattes, nämlich dem feinen Blattfleisch. Die Adern und Stiele werden bei der Herstellung nicht verwendet.
Zudem werden die Teesträucher einige Wochen vor der Ernte beschattet, so dass sie besonders viel Chlorophyll, also ihr tiefes Grün, entwickeln. Sie werden gedämpft, getrocknet und anschließend mit Steinmühlen zu feinstem Staub gemahlen.
Matcha enthält viel Vitamin C, Antioxidantien und soll zudem noch hungerregulierend wirken. Der Geschmack ist leicht herb, ein wenig grasig, etwa wie starker grüner Tee, nur weniger bitter.
Inzwischen gibt es auch Eis oder Kuchen mit Matcha. Der ist übrigens ganz leicht herzustellen. Für einen Marmorkuchen einfach statt Kakao das grüne Pulver (hier reicht eine niedrige Qualität) in den Teig einarbeiten.
Um Matcha Latte herzustellen, wird der Tee mit heißer, aufgeschäumter Milch aufgefüllt und nach Belieben mit Honig oder Zucker gesüßt. Noch einfacher geht’s mit den fertigen Matcha-Latte-Mischungen.
Ob der edle Tee tatsächlich den perligen Bubble-Tea ablösen oder ein ernst zu nehmender Cappuccino-Konkurrent wird, ist fraglich. Eins ist interessant, Milch und Milchprodukte scheinen in Trendgetränken ein willkommener und vielfältiger Partner zu sein.
Welt.de/LVN
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