Milchlandpreis: Sechs Top Milcherzeuger mit Hofschild ausgezeichnet
Bilder den Hofschildübergaben haben wir in der Bildergalerie (siehe unten) zusammengestellt.
„Der Milchlandpreis steht heute als Markenzeichen für Managementerfolg landwirtschaftlicher Betriebe und für Nachhaltigkeit in der Milcherzeugung“, stellten die Vorsitzenden der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Jan Heusmann und Herbert Heyen bei den feierlichen Veranstaltungen heraus. Sie berichteten jeweils auch von den Details der Jury-Beurteilung.
Bei Familie Marion und Folkmar Hinrichs in Detern-Neuburg resümierte Herbert Heyen: „Wir ehren hier heute Vollblut-Milcherzeuger mit absolutem Kuhverstand – sozusagen ein Milcherzeugerehepaar mit Herz und Hand. Sichtbar wird dies beim Betriebsrundgang auf diesem gepflegten, sehr interessanten Betrieb, in dem der Boxenlaufstall sehr gut in die bestehenden Altgebäude eingefügt wurde.“
Heiko Hinrichs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Molkerei Ammerland eG, sprach der Familie Hinrichs seine Hochachtung für den fünften Platz im Milchlandpreis aus. Die Auszeichnung bestätige, dass es sich um einen Vorzeigebetrieb in der Region handele.
Auf dem Hof der Gebrüder Amos und Jan Venema präzisierte Jan Heusmann das Urteil der Jury folgendermaßen: „Geehrt werden heute zwei engagierte Brüder, die als Agraringenieure ihren Betrieb mit großem Sachverstand führen und weiterentwickelt haben.“
Willem Berlin freute sich als Beiratsmitglied des Deutschen Milchkontors eG (DMK), dass mit dem Hof der Venema GbR in Jemgum ein hervorragender Betrieb der dort ansässigen Milchwirtschaft ausgezeichnet wurde. Diesem Urteil schloss sich der Bundestagsabgeordnete Michael Goldmann an. Der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages ließ es sich nicht nehmen, der Familie Venema für den Erfolg im Milchlandpreis seine persönlichen Glückwünsche auszusprechen.
„Wir ehren hier heute sehr engagierte Milcherzeuger mit besonderem Kuhverstand, deren Herde sich durch eine überdurchschnittlich hohe Milchleistung auszeichnet. Der gepflegte und jederzeit besuchsbereite Hof liegt an der Rhododendron-Fahrrad-Strecke durch das Ammerland und wird deshalb oft von Schulen und Kitas besucht, das ist praktizierte Öffentlichkeitsarbeit für die Milch“, resümierte Herbert Heyen von der LVN während der Feierstunde bei Bianca und Dirk Cording in Garnholt im Ammerland.
In Linswege lobte der Vertreter der Landesvereinigung Michaela und Eckhard Thye: „Wir sehen hier einen breit aufgestellten Betrieb mit Schwerpunkt Milcherzeugung, der auf eine außergewöhnlich lange Tradition zurückblickt. Seit 1469 ist der Hof im Familienbesitz, das prägt die Betriebsführung. Die kontinuierlich hervorragende Milchqualität ist ein Zeichen dieser Kontinuität.“
Jan Schnörwangen sprach den Familien Cording und Thye als Vorstandsmitglied der Molkerei Ammerland eG seine Hochachtung für den Erfolg im Milchlandpreis aus. Die Auszeichnung bestätige, dass es sich um Vorzeigebetriebe in der Region handele: „Das ist gut für die Region und das ist gut für das Image der Milch.“
Die Arbeit von Stephan Specker-Dünhöft fasste LVN-Vorstand Herbert Heyen treffend zusammen: „Wir sehen hier einen Betrieb mit einer durchdachten, nachhaltigen Zukunftsplanung und einer guten Arbeitsorganisation. Zudem engagiert sich die ganze Familie für eine vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit. Neben dem Melkhus, in dem insbesondere Radwanderer bewirtet werden, und dem attraktiven offenen Bauerngarten ist die gute Kontaktpflege mit regionalen Kindergärten und Grundschulen besonders hervorzuheben. „
Alfons Kerlfeld freute sich als Vorstandsvorsitzender des Deutschen Milchkontors eG (DMK), dass mit dem Hof der Familie Specker-Dünhöft ein Betrieb mit Vorbildcharakter ausgewählt und ausgezeichnet wurde: „Was wir hier sehen, ist gute fachliche Praxis und verantwortungsvolles Wirtschaften.“
Das Betriebsleiterpaar Otte-Mennenga charakterisierte Herbert Heyen in Bakum-Lüsche: „Wir ehren hier heute ein sehr engagiertes Betriebsleiterehepaar, deren Sach- und Fachverstand sich bei beiden auf einer landwirtschaftlichen Ausbildung mit zweijährigem Fachschulabschluss gründet. Sichtbar wird dies beim Hofrundgang. Der Betrieb ist kontinuierlich und effizient gewachsen und weist eine weit über dem Durchschnitt liegende Milchleistung auf. Dieses Paar und dieser Hof haben die Auszeichnung im Milchlandpreis-Wettbewerb verdient.“
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