Bt-Mais-Anbau in Spanien weiter ausgedehnt
Das geht aus aktuellen Zahlen des Landwirtschaftsministeriums in Madrid hervor. Im Jahr 2011 waren gentechnisch veränderte Maissorten, die in Spanien ausschließlich auf den Bt-Mais MON810 zurückgehen, auf landesweit 97 326 ha ausgebracht worden. In den Jahren 2007 bis 2010 hatte der Vergleichswert bei jeweils etwa 75 000 ha gelegen, in den Jahren 2005 und 2006 bei jeweils ungefähr 53 000 ha. Ein Schwerpunkt der Produktion von Bt-Mais in Spanien ist Ressortangaben zufolge auch 2013 wieder die Autonome Region Aragón, wo gentechnisch veränderte Sorten auf insgesamt 57 362 ha wachsen. In Katalonien wurde Bt-Mais auf zusammen 35 009 ha ausgebracht, in Extremadura auf 16 670 ha und in Andalusien auf 12 862 ha. Innerhalb der EU ist Spanien der mit Abstand größte Erzeuger von gentechnisch verändertem Mais. Dieser wird außerhalb Spaniens nach Angaben des Informationsportals transgen-EU-weit nur in Portugal und Tschechien produziert, allerdings auf weitaus kleineren Flächen als in Spanien. In zahlreichen Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, Frankreich, Italien und Polen, ist die 1998 von Brüssel erteilte Anbauzulassung durch nationale Verbote außer Kraft gesetzt.
AgE/LVN
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