Deutschland: Quotenausnutzung weiter gestiegen
In den vergangenen Monaten ist der Ausnutzungsgrad von Monat zu Monat nach oben geklettert. Auch im Januar war keine Abschwächung der expansiven Tendenzen beim Milchaufkommen zu erkennen. Damit zeichnet sich für das laufende Abrechnungsjahr ein Rekord bei der Quotenüberschreitung und bei den Strafzahlungen nach Brüssel ab.


Die gestiegenen Milchpreise stimulieren offensichtlich die Milchanlieferung. Im Zeitraum April bis Dezember 2013 haben die deutschen Milcherzeuger nach dem derzeit verfügbaren Datenmaterial 2,7 % mehr Milch an Molkereien angedient als im Vorjahreszeitraum. Damit ist die Milchmenge erheblich stärker gestiegen als der Spielraum im Rahmen der Quoten, der sich auf knapp ein Prozent beläuft. Bei niedrigeren durchschnittlichen Fettgehalten ist die Fettkorrektur leicht gesunken, was die Quotenbilanz wegen der geringen Mengenbedeutung allerdings nur unwesentlich beeinflusst.


Sollte der Zuwachs der Milchanlieferung im ersten Quartal 2014 ähnlich groß sein wie in den letzten Monaten von 2013 dürfte eine Überlieferung von mehr als 0,5 Mio. t auflaufen. Diese wäre die höchste Quotenüberschreitung in den vergangenen Jahrzehnten.
Im Folgejahr 2014/15 ist die Quotenregelung letztmalig in Kraft. Es wird dann im Gegensatz zu den Vorjahren keine weitere Quotenerhöhung erfolgen. Auch in den anderen EU-Ländern wie den Niederlanden, Dänemark, Irland, Österreich und möglicherweise weiteren Ländern wird es 2013/14 aller Voraussicht nach zu deutlichen Überlieferungen kommen.
ZMB
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