Antibiotikaresistenzen: BfR sieht Handlungsbedarf für Tierhaltung
Die Ergebnisse zeigen, dass mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) glauben, dass Antibiotikaresistenzen am ehesten durch die Tierhaltung verursacht werden. Dies zeige, so das BfR, dass die Meinung der Bevölkerung mit dem medialen Bild übereinstimmt, bei dem überwiegend die Tierhaltung und der dort beobachtete Einsatz von Tierarzneimitteln als Ursachen für die Zunahme von Antibiotikaresistenzen angesehen werden.
Weitere Ergebnisse der Untersuchung sind:
Das BfR kommt zu dem Schluss, dass mehr Aufklärungsarbeit rund um das Thema Antibiotikaresistenzen benötigt wird.
In der aktuellen Risikobewertung zur Bedeutung der Resistenzen in den Tierbeständen und aus Lebensmitteln für den Menschen kommt das BfR zu den Folgerungen, dass der Beitrag der in Tierställen auftretenden Antibiotikaresistenzen je nach Keim und Resistenz unterschiedlich zu werten ist.
Im Einzelnen kommt das BfR zu folgenden Ergebnissen:
Für die Tierhaltung sieht das BfR in diesem Zusammenhang Handlungsbedarf. So sollte die Übertragung resistenter Keime von Tieren auf Menschen und aus dem Gesundheitswesen in die Tierbestände durch verschiedene Maßnahmen minimiert werden.
DRV/LVN
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