Milch im Trend: Essen in sozialen Medien
Auswirkungen auf die Ernährungskultur
Das Reden über die schönste Sache der Welt – das Essen – hat auch Einfluss auf die Wahrnehmung und die Kultur unserer Ernährung. So intensivieren Social Media den Dialog über das Essen und werden auch immer mehr zu Essbegleitern: Rezepte werden nur noch online gesucht und bewertet, die Quantität und Qualität des eigenen Essverhaltens wird dokumentiert und Esserfahrungen werden in Echtzeit mit der Community geteilt. Der soziale Aspekt des Essens wird somit weiter ausgeweitet, Esskulturen vermischen sich, Essen dient zunehmend der Selbstdarstellung und -definition. Die Menschen verleihen über das Essen ihrer Persönlichkeit Ausdruck. Was man früher durch Mode gemacht hat, kann man heute durch Ernährung erreichen. Eine gewünschte Definition und Zugehörigkeit wird über das Essen definiert. Die soziale Zugehörigkeit ist heutzutage, vor allem dank all dieser sozialen Medien, stark modellierbar.
Thema Nr.1: die „gute“ Ernährung
Hauptthemen in der Kommunikation sind die gesunde Ernährung – frei definiert durch den jeweiligen „User“ -sowie Übergewicht und Abnehmen. Auch verschiedene Ernährungsweisen werden vorgestellt, beschrieben und beurteilt. Darunter derzeit das Clean Eating, eine Ernährungsweise, in der nur natürliche Lebensmittel und Rezepte mit maximal 5 Zutaten, alles frisch und selbstgemacht, verzehrt werden. Extreme Ernährungsweisen nehmen ebenso einen großen Raum ein, so wird vor allem in diversen Bloggs über vegane Ernährung oder die Paleo (Steinzeit)-Diät berichtet. Hier verschiebt sich allerdings häufig das Laien-Experten-Verhältnis.
Essen wird zur Kunst gemacht
Fast alle sozialen Medien leben von Bildern, die erstellt, hochgeladen, gepostet oder gepinnt werden. Pinterest beispielsweise ist ein Tool zur persönlichen Ideensammlung. Ansprechende Bilder, aber auch Berichte, Artikel, Diagramme werden auf persönlichen Pinnwänden gesammelt. Trendige Street-Food-Rezepte für Smoothies und Dips, schnelle aber traumhafte Desserts, innovative Frühstücksideen und Anleitungen zu verschiedensten Ernährungsformen lassen sich hier sammeln und animieren zum Selbermachen – vor allem durch die optisch ansprechende Gestaltung.
Neben Schnappschüssen von Mahlzeiten, egal ob selbstgekocht oder aus dem Sterne-Restaurant werden Speisen sogar oft extra kunstvoll hergerichtet. Ein schönes Beispiel: Symmetry Food. Dabei werden Gerichte für zwei Personen deckungsgleich/symmetrisch angeordnet und geben durch frische und farbenfrohe Zutaten ein optisch ansprechendes Bild ab. Ein Londoner hatte begonnen für seinen Freund auf diese Art und Weise Frühstück zu bereiten und die Bilder auf Instagram zu teilen. Die Methode hat mittlerweile viele Nachahmer gefunden.
Die LVN mittendrin
Das Teilen von Inhalten in sozialen Medien zeigt uns immer wieder Trends, schürt kreative Ideen und bildet Meinungen, vor allem rund um das Thema Ernährung und Essen und vor allem für jüngere Generationen. Diese Plattformen haben daher eine enorme Bedeutung und bieten großes Potenzial für Aktive in der Ernährungskommunikation. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) beispielsweise ist schon lange auf Facebook aktiv. Die Seite „My KuhTube“ wird immer bekannter und größer. Mit dem neuen Rezeptportal „Landgemachtes“ steigt die LVN auch auf den Trend der Rezeptportale auf. Nicht nur Bilder sondern auch Videos können hier angeschaut, geteilt und bewertet werden.
LVN/Arnold
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