Deutsche Milchleistungsprüfung: Im Schnitt 160 kg mehr Milch

Deutsche Milchleistungsprüfung: Im Schnitt 160 kg mehr Milch

Hiermit werden für 88 % aller deutschen Milchkühe u.a. Aussagen zur Stoffwechselsituation und zum Eutergesundheitsstatus der Tiere gegeben, die Rückschlüsse auf deren Gesundheit und Wohlbefinden ermöglichen.
Im Hinblick auf das Milchquotenende 2015 vollziehen die Milchviehbetriebe beträchtliche Wachstumsschritte, die bei MLP-Betrieben im Vergleich zu Nicht-MLP-Betrieben deutlich größer sind.
Im Schnitt hielten die 51.585 deutschen Milchviehbetriebe im aktuell abgeschlossenen Prüfjahr 72,4 (+4,6 zu 2013) Kühe und ermolken 8.381 kg Milch (+160 kg) je Kuh. Die produzierte Fett- und Eiweißmenge stieg auf 628 kg (+8 kg). Der intensive Strukturwandel wird durch das Ausscheiden von 3 % (-1.569) der Betriebe aus der Milchproduktion belegt.
Für die erzielten Leistungssteigerungen sind in erster Linie das verbesserte Management, eine gute Futterversorgung und Fortschritte in der Züchtung verantwortlich.

Bei den teils deutlichen Unterschieden in den Leistungs- und Strukturdaten zwischen den Bundesländern müssen die unterschiedlichen Produktionsvoraussetzungen berücksichtigt werden. Eine Anpassung hieran erfolgt vor allem durch die vorrangig gehaltenen Rassen. So dominiert in Süddeutschland die Haltung von Zweinutzungsrassen, während in den Ländern mit hohen Milchleistungen überwiegend milchbetonte Rassen gemolken werden. (Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ))
ZMB

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