Deutschland: Milchaufkommen über Quote
Die Fettkorrektur ist bei zeitweise niedrigeren Fettgehalten nahezu unverändert im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum in 2012. Bei einer neuerlichen Quotenerhöhung um 1,0 % ergibt sich aus den vorliegenden Daten eine Überlieferung der anteiligen Quote um 0,9 %. Dies geht aus der aktuellen Hochrechnung von ZMB und AMI hervor.
Das Milchaufkommen wird aktuell durch gestiegene Milchpreise und niedrigere Futterkosten stimuliert. Im August lag die Anlieferung laut Melde-Verordnung Milch um 4,1 % über dem Vorjahresniveau. Dies war die höchste Steigerungsrate im bisherigen Jahresverlauf. Im September haben sich die Zuwächse nach den Daten aus der wöchentlichen ZMB-Schnellberichterstattung leicht abgeschwächt.
Unter den aktuellen Bedingungen ist für das laufende Quotenjahr mit einer höheren Überschreitung zu rechnen als in den beiden Vorjahren, da von weiterhin expansiven Tendenzen auszugehen ist. Die Milchpreise werden im Oktober und November voraussichtlich noch weiter steigen. Gleichzeitig sind die Schlachtkuhpreise gesunken, so dass keine Anreize bestehen, mehr Kühe zu schlachten. Wie hoch die Überlieferung ausfallen wird und in welchem Maße eventuelle Strafzahlungen für die Überlieferung durch die Bundessaldierung gemildert werden, ist nicht vorhersehbar.
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