Discounter zeigen in der Krise Schwäche

04. Februar 2010

Discounter zeigen in der Krise Schwäche

Wie die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) vergangene Woche unter Bezugnahme auf das Haushaltspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) weiter berichtete, mussten die Discounter insbesondere in den Märkten für Milchprodukte der weißen Linie und Butter, die 2009 von deutlichen Preisrückgängen gekennzeichnet waren, Anteile zugunsten der Vollsortimenter abgeben. Hier habe sich die aggressive Preispolitik der Discounter nicht ausgezahlt, so die AMI. Ihre Position als wichtigste Vertriebsschiene im deutschen Lebensmitteleinzelhandel hätten die Discounter dennoch behauptet. Auf vielen Märkten für frische Lebensmittel bedienten sie mehr als die Hälfte der Nachfrage privater Haushalte. Die AMI wies außerdem darauf hin, dass sie schon jetzt für 13 Frischmärkte die aktuellen Nachfragestrukturen und -entwicklungen im Jahr 2009 als Chartsammlungen anbieten. Diese könnten ab sofort direkt bei ihr bestellt werden; sie würden dann als PDF-Dokument per E-Mail versendet (www.marktundpreis.de). Der Bezugspreis betrage je Warengruppe 290 Euro zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer.

AgE

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