Ein ideales Paar – Rhabarber und Milchprodukte
Mit 13 kcal/100 g ist Rhabarber sehr kalorienarm und deshalb ideal für die schlanke Küche. Das Stangen-Gemüse enthält wertvolle Nähr- und Ballaststoffe. Roher Rhabarber ist mit 10 bis 29 Milligramm pro 100 Gramm besonders Vitamin-C-reich und kann mit dieser Menge bereits ein Drittel des Tagesbedarfs decken. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Kalium mit 80 Milligramm pro 100 Gramm Rhabarber. Kalium hat eine entwässernde Wirkung und fördert den Nährstofftransport vom Blut in die Körperzellen. Rhabarber ist aber auch eine gute Ballaststoffquelle. Er enthält vor allem den löslichen Ballaststoff Pektin. Ballaststoffe regen die Verdauung an.
Für den typischen Geschmack des Rhabarbers sorgen insbesondere die Fruchtsäuren, wie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Letztere ist auch in vielen anderen Pflanzen, z. B. in Mangold, Spinat, Kakao oder schwarzem Tee enthalten und auch im menschlichen Stoffwechsel wird Oxalsäure gebildet. Bei empfindlichen Menschen kann sie Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Zudem kann sie sich mit Kalzium verbinden und dem Körper somit Kalzium entziehen.
Der Oxalsäuregehalt von Rhabarber lässt sich mit ein paar einfachen Tricks deutlich vermindern:
Ideal ist nicht nur die Kombination mit Milchprodukten, sondern auch die mit anderen Früchten und wenig Zucker. Zu Rhabarber harmonieren Erdbeeren, Äpfel, Bananen, Orangen oder Aprikosen. Duftende Gewürze wie Ingwer, Zimt und Vanille passen besonders gut zum Rhabarbergeschmack. Mit Kokos und Mango erhält Rhabarber eine exotische Note.
Unter www.milchwirtschaft.de/downloadcenter/index.php finden Sie eine Rezeptauswahl aus der Rhabarberküche.
LVN/Licher
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