Erneut atypischer BSE-Fall in Brandenburg
Die amtliche Feststellung des atypischen BSE-Falls sei jetzt auf der Grundlage der Bestätigung des Befundes durch das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) erfolgt.
Das erkrankte Tier war dem Gesundheitsressort zufolge in einem Schlachthof im Landkreis Minden-Lübbecke normal geschlachtet worden. Klinische Anzeichen einer Erkrankung seien im Vorfeld nicht festgestellt worden. Der betroffene Schlachtkörper sei beseitigt, die direkten Nachkommen bereits ermittelt worden. Die Kohortentiere würden derzeit ermittelt. Weitere epidemiologische Ermittlungen seien eingeleitet, so das Ministerium.
Der aktuelle Fall ist der zweite Nachweis von atypischer BSE dieses Jahr im Land Brandenburg. Bereits im Januar war bei einer zehn Jahre alten Milchkuh im Landkreis Oder-Spree der Nachweis erbracht worden. „Trotz der Feststellung eines zweiten Falls in Brandenburg in diesem Jahr ist die atypische BSE eine äußerst seltene Erkrankung. Auch im aktuellen Fall handelt es sich um ein sehr altes Tier“, erklärte Landestierarzt Dr. Klaus Reimer. In Brandenburg waren in den Jahren 2001 bis 2006 insgesamt 17 Fälle von klassischer BSE diagnostiziert worden.
AgE
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