Frische Lebensmittel zum Jahresauftakt teurer
Preistreiber waren dabei weiterhin Speisekartoffeln, Milch und Milchprodukte sowie Käse. Günstiger eingekauft werden konnten allen voran Eier.
Seit Beginn des Jahres 2014 senken Aldi Nord und Aldi Süd jeweils samstags für einige Artikel dauerhaft die Preise. Anders als im Vorjahr wirbt Aldi mit den Preissenkungen. Ziel dieser Maßnahmen ist, die Wahrnehmung der eigenen Preiswürdigkeit durch die Verbraucher zu stützen. Die Konkurrenz folgt diesen Vorgaben in aller Regel kurzfristig. Am 13. Januar war die Warengruppe Eier betroffen. Während Freilandware je nach Packungsgröße zwischen 11 und 13 % günstiger wurden, fiel der Preisnachlass bei Eiern aus Bodenhaltung mit 23 % besonders kräftig aus. Auch Bio-Eier kosten auf Discountniveau seitdem 12 % weniger. Nachdem die 10er-Packung Bio-Eier in den vergangenen gut 5 Jahren für 2,59 EUR angeboten wurde, kostet sie nun noch 2,29 EUR.
Im Januar 2014 vergünstige sich Frischobst um 0,4 % gegenüber dem Januar 2013. Dabei trug das Segment der Citrus- und Südfrüchte maßgeblich zu dem etwas niedrigeren Obstpreis bei und wirkte dem Preisanstieg von Kern- und Steinobst entgegen. Entsprechend boten die Einkaufsstätten Citrus- und Südfrüchte im Durchschnitt 2,9 % günstiger an als im Januar 2013. Innerhalb des Segments zeigten unter anderem Apfelsinen (-2,9 %) einen niedrigeren Verbraucherpreis. Dabei war der günstigere Preis auf zahlreiche Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels mit Verkaufspreisen ab 0,66 EUR/kg zurückzuführen. Dennoch fielen die Käuferreichweiten für Apfelsinen im Januar verglichen mit denen des Vorjahres teilweise deutlich geringer aus. Kauften zum Beispiel in der 2. Kalenderwoche 2013 noch 19 von 100 Haushalten mindestens einmal pro Woche Apfelsinen ein, waren es in der 2. Kalenderwoche 2014 nur noch 14 von 100 Haushalten. Bedingt dürfte diese Kaufzurückhaltung durch die für diese Jahreszeit untypischen milden Temperaturen sein.
Frisches Gemüse kostete im Januar 0,5 % weniger als ein Jahr zuvor. Dabei konnten die Verbraucher Kohlgemüse (-6,8 %), Blattgemüse und Salate (-2,1 %) sowie Zwiebel- und Wurzelgemüse (-0,6%) günstiger konsumieren. Lediglich für Fruchtgemüse mussten die Konsumenten mehr bezahlen, welches im Januar einen Preisanstieg von 3,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat aufwies. Vor allem Strauchtomaten (+9,4 %) und Salatgurken (+4,3 %) trieben den Fruchtgemüseindex nach oben. Kleinere Angebotsmengen dürften für den Anstieg verantwortlich gewesen sein.
Speisekartoffeln blieben auch im Januar weiterhin hochpreisig. Für 1 Kilogramm Speisekartoffeln im 1-2,5 kg-Gebinde zahlten die Verbraucher im Januar 2014 über alle Geschäftstypen hinweg durchschnittlich 0,80 EUR. Im Januar 2013 kostete das gleiche Produkt durchschnittlich 0,64 EUR/kg und damit 16 Ct mehr. Erste Frühkartoffeln zypriotischer Herkunft wurden vom Lebensmitteleinzelhandel zu Preisen ab 1,48 EUR/kg offeriert. Insgesamt zeigten Speisekartoffeln im Januar in Relation zum Vorjahr einen Preisanstieg von 20,1%.
AMI
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