Goldenes Weihnachtspräsent für besten Milcherzeuger Klingemann in Neustadt-Schneeren
Mit lobenden Worten, die die Anerkennung der herausragenden Arbeit des Betriebes deutlich machten, wurde die „Goldene Olga“ vom niedersächsischen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann sowie von den Vorsitzenden der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, Jan Heusmann und Herbert Heyen, offiziell an Cara und Sven Klingemann übergeben.
Für diese hohe Ehrung gibt es einen guten Grund: Familie Klingemann hat es im Wettbewerb um den Milchlandpreis unter den 11.200 Berufskollegen landesweit an die Spitze der Milcherzeuger geschafft. Sie darf sich mit ihrem Betrieb „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2012“ nennen. Cara (27) und Sven (29) Klingemann erhielten hierfür bereits im Oktober im Rahmen einer Festveranstaltung im „Alten Kurhaus“ in Bad Zwischenahn aus den Händen des Landwirtschaftsministers Gert Lindemann die „Goldene Olga 2012“ und einen Geldpreis in Höhe von 3.500 Euro.
Am 21. Dezember wurde nun im Beisein zahlreicher Ehrengäste eine lebensgroße goldene Kuh – die „Goldene Olga“ – aufgestellt und mit einer Feierstunde begrüßt: Die eindrucksvolle und repräsentative Kuh-Statue wird ein Jahr lang die Hofeinfahrt des Betriebes Klingemann schmücken. Zusätzlich wird ein attraktives Hofschild über diesen Erfolg informieren.
Um den Milchlandpreis zu gewinnen, genüge nicht etwa nur eine hohe Milchleistung, machten die Ehrengäste in ihren Ansprachen deutlich. Dafür bedürfe es erheblich mehr, stellte insbesondere Landwirtschaftsminister Lindemann heraus: „Der Familienbetrieb Klingemann ist ein hervorragendes Beispiel für eine verantwortungsbewusste und moderne Unternehmensführung, in deren Mittelpunkt das Wohl der Tiere und der Arbeitskräfte auf dem Hof steht“, lobte er die Sieger.
„Die Auszeichnung mit dem Milchlandpreis zeigt die erstklassigen und hochwertigen Managementfähigkeiten“, stellte der Vorsitzende der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Jan Heusmann heraus. „Die Jury war insbesondere von der durchdachten Zukunftsplanung ihres Betriebes sowie von der Einheitlichkeit ihrer Milchviehherde beeindruckt. Die Auszeichnung mit dem Milchlandpreis bestätigt darüber hinaus, dass sie besonders verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umgehen. Das wirkt sich nachhaltig positiv auf die Tiergesundheit, die Milchleistung und den ökonomischen Erfolg des Betriebes aus.“
Auch das gesellschaftliche Engagement, so der stellvertretende LVN-Vorsitzende Herbert Heyen, stimmt: „Sie öffnen ihren Betrieb, der mit dem Melkroboter über die modernste Melktechnik verfügt, für Schulklassen und andere Besuchergruppen“, lobte der aktive Milcherzeuger das Gewinnerpaar.
Hans Holtorf freute sich als Vertreter der frischli Milchwerke GmbH, dass mit dem Hof der Familie Klingemann ein beispielhafter Betrieb der hiesigen Milchwirtschaft ausgezeichnet wurde.
Sven Klingemann, der schon früh seine Leidenschaft für Kühe entdeckte, übernahm den Betrieb vor vier Jahren bereits als 25-jähriger. Er zeigte sich von der Auszeichnung sehr geehrt. Seine Erfolgsstrategie brachte er vor den Gästen auf den Punkt: “ Wir sind ein sehr ausgeglichener Betrieb, das Gesamtpaket stimmt.“ Ein wesentlicher Bestandteil dieses Gesamtpaketes sei der neue Kuhstall, der 2010 gebaut wurde: „Hier haben die Kühe optimale Hygiene- und Haltungsbedingungen.“ Auch für die Familie und ihre Mitarbeiter hatte der Neubau positive Auswirkungen: „Durch den Einsatz von zwei Melkrobotern gibt es eine deutliche arbeitswirtschaftliche Verbesserung. Das bedeutet weniger Arbeit bei trotzdem optimalen Voraussetzungen für die Kühe“, unterstrich Klingemann die Auswirkungen der für den Betrieb doch erheblichen Investition.
Verlässlich und aktiv zeigen sich in diesem Jahr erneut die langjährigen Sponsoren des Milchlandpreises: Das Handelsunternehmen LVD Bernard Krone, die Volksbanken und Raiffeisenbanken Niedersachsen und die Firma GEA Farm Technologies GmbH.
Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.
gmc/Licher
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