Hogan pocht auf ein Zurückfahren der Milchpulveraufkäufe
Laut Hogan muss zur Gewährleistung eines deutlichen Rückgangs der Aufkäufe der garantierte Festpreis für Magermilchpulver im nächsten Jahr „gegen Null“ gehen. Anders könnten die immer noch stark steigenden Interventionsbestände – allein in der letzten Septemberwoche gab es einen Zuwachs von 11.500 t – nicht wirkungsvoll reduziert werden. Nach Angaben des Agrarkommissars befinden sich derzeit insgesamt rund 380.000 t Magermilchpulver in staatlicher Hand. Diese zu einem angemessenen Preis an den Markt zu bringen, sei äußerst schwierig.
Hogan zufolge liegt der Milchpreis momentan mit etwa 35 Cent/kg auf einem vergleichbar hohen Niveau. Immer noch relativ stabil sei der Markt für Milchfett und Butter; schwieriger sei hingegen die Situation beim Milchprotein, also vor allem bei Magermilchpulver. Auch deswegen müsse unbedingt eine Entlastung bei den Interventionsbeständen herbeigeführt werden, um so für einen zukünftigen Preisverfall und eventuell weiter notwendige Magermilchpulveraufkäufe gewappnet sein.
Weitgehende Unterstützung erhielt Hogan in dieser Frage von Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium. Aeikens erklärte gegenüber AGRA-EUROPE, dass man einerseits bemüht sei, die Bestände an Magermilchpulver zeitnah zu reduzieren; andererseits wolle man aber einen ausreichend hohen Preis dafür erzielen. Allerdings könnte ein massiver Verkauf des Pulvers die seit der letzten Milchkrise eingesetzte Markterholung schnell wieder abwürgen, so seine Warnung. Insbesondere müsse jetzt dafür gesorgt werden, die immer noch steigenden Lagerbestände an Magermilch zurückzufahren.
AgE
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