Importstopp für Milchprodukte nach Russland – In Niedersachsen kein Grund zur Panikmache
Somit verringerten sich die deutschen Käseexporte nach Russland seit 2012 um die Hälfte auf 20.000 Tonnen. Insgesamt nahm der Exportwert von Milch und Milcherzeugnissen Anfang 2014 um 44 Prozent auf 44 Millionen Euro ab. Die Bedeutung Russlands als Exportmarkt war also bereits vor den jüngsten August-Sanktionen stark geschrumpft.
Deswegen sind auch für die niedersächsischen Molkereien keine direkten allzu großen Auswirkungen durch das aktuelle Importverbot zu erwarten. Der Weltmarkt ist aufnahmefähig und es ist aktuell davon auszugehen, dass sich der Markt für die Molkereien global verlagern wird.
Als Importeure für die Versorgung des russischen Marktes mit Milch und Milchprodukten bleiben Südamerika und Neuseeland – wenn diese Länder, die zudem den russischen Bedarf wahrscheinlich kaum decken können, vermehrt nach Russland liefern, ergeben sich neue Chancen für deutsche und auch niedersächsische Milch-produkte.
LVN
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