Landwirte

11. April 2013

Landwirte in Deutschland mit größerer Zuversicht

Wie AgriDirect heute berichtete, hat sich in der deutschen Landwirtschaft der Prozentsatz der Betriebe, die die Aufgabe der Tätigkeit planen, von 2011 auf 2012 genau halbiert, und zwar von 5,2 % auf 2,6 %. In der Geflügelhaltung sei der Anteil der Höfe, die eine Betriebsbeendigung signalisierten, mit 1,5 % am niedrigsten. Innerhalb des Ackerbau- und Rindersektors würden relativ die meisten Betriebsaufgaben angedeutet, wobei der Anteil mit 2,7 % für beide Sektoren gerade über dem Durchschnitt des Gesamtsektors liege, stellten die Agrarmarktforscher fest. Nur im Schweinesektor habe die Anzahl der Betriebe, die die Produktion einstellen wollten, im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.

Deutlich entspannter als noch vor Jahren gestaltet sich die Nachfolgeproblematik: Von den landwirtschaftlichen Unternehmen mit einem Betriebsleiter im Alter ab 45 Jahren konnten zuletzt laut AgriDirect 53,7 % mit einem Nachfolger rechnen; 2011 waren es lediglich 40,1 %. Die größte Steigerung gab es hier bei den Betrieben mit Rinderhaltung, wo der Anteil binnen eines Jahres von 42,4 % auf 55,0 % zulegte. Auch der Geflügel- und Schweinesektor schaut offensichtlich deutlich optimistischer in die Zukunft, denn der Anteil der Höfe, die mit einem Nachfolger rechnen können, stieg hier jeweils von gut 50 % auf mehr als 60 %. Bei den Ackerbaubetrieben kletterte dieser Anteil von weniger als 40 % im Jahr 2011 auf zuletzt etwa 50 %.

AgE

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