LVN-Milchlandpreis: TOP 20 bei Olga-Gewinnern zu Gast
Besonderes Interesse galt den überaus positiven Erfahrungen mit einem organischen Einstreumittel auf den Spalten, das die Gülle verflüssigt und den Geruch minimiert sowie die Klauengesundheit der Kühe verbessert. Auch das Kälberdorf mit seinen Bewohnern und Bewohnerinnen sowie die erfolgreiche Nachzucht, mit der bei Auktionen gute Preise, die über dem Auktionsdurchschnitt liegen, erzielt werden, zählen zu den besonderen Steckenpferden von Diethelm Evers und seinem Team. Rege Diskussionen gab es zu Fragen der notwendigen betrieblichen Entwicklung und der dafür erforderlichen verlässlichen politischen Rahmenbedingungen, sowie die für die Landwirtschaft so notwendige gute Vernetzung in der Region, die Diethelm Evers wie folgt zusammenfasste: „Ich finde, dass die Landwirtschaft dabei sein muss, egal ob es bei den Jagdpächtern, bei der Viehvermarktung oder im Wasserverband ist. Überall müssen Landwirte ihre Interessen einbringen. Spaß macht vor allem auch die Arbeit in den Schulen. Ich habe guten Kontakt zur Realschule, wo ich im Bereich Ausbildungsberatung dabei bin. Als Vertreter bei Gehilfenprüfungen pflege ich auch die Zusammenarbeit mit der Berufsschule und meine Frau macht beim Projekt „Kochen mit Kindern“ für die 3. und 4. Klassen mit.“
Gemeinsam mit Sohn Matthias berichteten Andrea und Diethelm Evers engagiert aus ihrem Leben als „Goldene Olga“-Gewinner, wobei die Aktivitäten am „Internationalen Tag der Milch“ und dem darauf folgenden „Tag des offenen Hofes“ im Zentrum standen. Durch ein gutes Netzwerk in der Region haben viele Freunde, Bekannte – und nicht zu vergessen die Familie sowie die Abschlussklasse der Realschule – tatkräftig geholfen. Den Filmbeitrag von SAT1 konnten sie sich Dank Aufzeichnung auch einige Tage später noch angucken. „Außerhalb dieser besonderen Tage halten zahlreiche vorbei fahrende PKWs auch spontan an, um zu schauen, was es mit der Goldenen Kuh so auf sich hat“, berichtete Andrea Evers, die seit dem Frühjahr auch „Evers‘ Milchhütte“ betreibt.
Bei den teilweise recht weiten Anreisewegen nach Rethem-Moor hatten sich viele Teilnehmer für das Treffen eine „Vertretung fürs Melken“ besorgt, um dem Erfahrungsaustausch recht lange beiwohnen zu können. Einhelliger Tenor: Der Milchlandpreis der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) ist ein Wettbewerb, dessen Teilnahme sich immer lohnt, weil er viele Anregungen für den Erfolg in der Praxis gibt.
LVN/Licher
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