Mit Milch gegen Arthrose
Unter den 1.260 weiblichen Studienteilnehmern konnte eine deutlich erkennbare Dosis-Wirkungs-Beziehung aufgezeigt werden. Denn nach Abgleich von Erkrankungsstadium, Body Mass Index (BMI), Ernährung und weiteren Faktoren stellte sich heraus, dass weniger Gelenkspaltenweite verloren ging, umso mehr Milch getrunken wurde. Ein Mehr von 10 Gläsern Milch pro Woche reduzierte die Abnahme der Gelenkspaltenweite um 0,06 mm. Bei Männern konnte hingegen kein signifikanter Zusammenhang nachgewiesen werden. Auch ließ sich dieser positive Einfluss nicht für Käse feststellen. Die Autoren vermuten, dies könne auf die erhöhte Zufuhr von gesättigten Fettsäuren zurückzuführen sein.
Welcher Mechanismus der schützenden Wirkung durch Milch bei Frauen mit Kniegelenksarthrose zu Grunde liegt, ist bisher nicht geklärt. Die Wissenschaftler führen an, dass für das Voranschreiten der Krankheit nicht nur der Verlust des Knorpels von Bedeutung ist, sondern auch die Zusammensetzung und Form der beteiligten Knochen. Insofern wird vermutet, dass das in der Milch enthaltene Kalzium eventuell auch dem Gelenkerhalt zugutekommt. Die Studienautoren sehen in ihren Daten den starken Hinweis, dass häufiger Milchkonsum bei Frauen das Voranschreiten einer Arthrose verzögern kann.
ÄrzteZeitung/LVN
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