Milch auf den Landtagen Nord

27. August 2009

LandTageNord in Wüsting im Zeichen der Milch

Ein viel diskutiertes Thema auf den LandTagenNord war die derzeitige existenzbedrohende Situation für die Milchbauern, bedingt durch den niedrigen Milchpreis. „Der Export müsse gefördert werden“, so die Aussage von Staatssekretär Gert Lindemann. Zudem sei Aufklärung ein wichtiges Element zur Absatzförderung.

Aufgeklärt wurde z.B. im Grünen Zentrum, in dem sich unter anderem das Landvolk, die Landfrauen, die Landwirtschaftskammer und NieKE (Niedersächsisches Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft) sowie selbstverständlich die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) in diesem Jahr besonders dem Thema Milch widmeten.

Die LVN lud hier zum Geschmackstest ein und ließ die Besucher den Unterschied zwischen traditionell hergestellter Frischmilch mit natürlichem Fettgehalt, länger frischer Milch und H-Milch schmecken.

Die aufschlussreichen Ergebnisse gaben das erwartete Bild wider: Der Verbraucher schmeckt i. d. R. keinen Unterschied zwischen traditionell hergestellter Frischmilch und länger frischer Milch. Zwei Drittel der Testpersonen konnten die 3 Milchsorten nicht 100%-ig zuordnen. Am zielsichersten wurde die H-Milch von den Besuchern herausgeschmeckt. Als „am besten schmeckend“ wurde in den meisten Fällen die Milch befunden, die der Konsument auch zu Hause bei sich im Kühlschrank stehen hat. Denn das, was man gewohnt ist, ist auch meist das, was einem gut schmeckt. Regelmäßige H-Milch-Trinker z.B. favorisieren ihre H-Milch. Insgesamt ist aber festzustellen, dass Milch, unabhängig von ihrem Herstellungsverfahren, gerne getrunken wird.

Erfrischende und kreative Milchshakes sowie Milchspeisen wurden durch die Betreiberinnen von Melkhüs der Regionen Wesermarsch und Wildeshauser Geest auf dem Gelände für den kleinen oder auch großen Hunger und Durst angeboten. Die Nachfrage schlug – genauso wie das Wetter – alle Rekorde.

LVN/Holke/Freymuth

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