Milch-Export: Gutes Jahr 2013, schwieriger Start 2014
„2014 ist viel schwieriger gestartet, als viele erwartet haben“, so Meier weiter. Sehr hohe Milchanlieferung fast EU-weit und auch mehr Milch der wichtigsten Wettbewerbsländer wie USA und Neuseeland setzten den Rohstoffmarkt unter Druck. Dazu kamen Engpässe bei Verarbeitungskapazitäten, die dann den Rohstoff stark in die Käseverwertung drückten. Als Folge sieht der Markt derzeit deutlich niedrigere Preise, die auf die Milchauszahlungspreise der Landwirte durchschlagen werden.
„Das ist in Deutschland nicht anders als in anderen EU-Ländern“, sagte der Vorsitzende. Auch weltweit haben die Preise nachgegeben, bereits zum sechsten Male wurde der internationale GDT-Tender mit niedrigeren Werten abgeschlossen. Für den Herbst sieht der Vorsitzende aber Chancen zur Verbesserung, wenn auch die politische Krise in der Ukraine kaum abzuschätzen ist.
Sorgen bereiten dem Verband weiterhin die schwierigen Veterinärbedingungen einzelner Importländer. „Das Russlandproblem ist immer noch nicht gelöst; die von russischer Seite verhängten generellen Marktzugangssperren belasten uns schwer. Die Situation weiter komplizierend ist natürlich die aktuelle Ukrainekrise. Dennoch hoffen wir darauf, dass es dem neuen Bundeslandwirtschaftsminister gelingen wird, einen neuen Gesprächsfaden nach Moskau zu knüpfen, um die Exportchancen der deutschen Milcherzeuger und ihrer Molkereien wieder zu verbessern.“
Stolz ist der Verband auf die Zulassung von 109 Betrieben für den Export nach China. „China ist der Importmarkt Nr. 1 weltweit und hier wollen wir präsent sein“. Der Verband dankt allen Beteiligten in Bundes- und Landesbehörden, die die Milchwirtschaft tatkräftig bei der Zertifizierung unterstützt haben.
AgE
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