ZMB-Ausblick 2014
Nun macht sich laut ZMB jedoch die weltweit höhere Milchproduktion immer stärker bemerkbar; sie wird wahrscheinlich zu einem steigenden Exportangebot am Weltmarkt führen. Der Verbrauch in Deutschland und den meisten übrigen EU-Ländern wächst indessen kaum noch. Sollte die Erzeugung in anderen Teilen der Welt weiterhin stark zunehmen, wird sich der Milchmarkt wieder einer Gleichgewichtssituation nähern, was eine gewisse Preisabschwächung bedeuten würde. Diese Entwicklung habe im Frühjahr 2014 bereits eingesetzt, erläuterte die ZMB. Nach ihren Angaben geben die Weltmarktpreise, ausgehend von Ozeanien, seit April nach. Sie bewegen sich bei langfristiger Betrachtung aber immer noch auf überdurchschnittlichem Niveau.
Auch in Deutschland kam es den Berliner Milchmarktexperten zufolge zu Preiskorrekturen. Zunächst sanken unmittelbar zu Jahresbeginn die Butterpreise; in den Folgemonaten gaben die Notierungen für fast alle Milchprodukte nach. Besonders stark geriet der Spotmarkt im Frühjahr unter Druck. Teilweise habe der Handel die Senkungen noch nicht vollständig an den Verbraucher weitergegeben, berichtete die ZMB. Auch die Molkereien hätten in den ersten Monaten 2014 die Auszahlungspreise kaum gesenkt. Mit gewissen Korrekturen sei nun aber vom hohen Niveau her kommend ab dem zweiten Quartal zu rechnen.
Auszug AgE
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