Neue Verpackungsmaterialien auf Molkebasis: Fossile Ressourcen einsparen
Als Grundlage für das neue Beschichtungsmaterial verwendeten sie aufgereinigte Molkeproteine, die mithilfe verschiedener lebensmittelgeeigneter Faktoren modifiziert (verändert) wurden. Die transparente Beschichtung verlängert durch die Molkebestandteile die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Sie eignet sich z. B. als Ersatz für Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH), einem Kunststoff, der oft zur Verpackung von Nahrungsmitteln einge-setzt wird. Immerhin 640 Quadratkilometer Beschichtung auf fossiler Basis könnten jedes Jahr in Deutschland eingespart werden, wenn EVOH komplett durch das neue Produkt ersetzt würde. Technisch möglich wäre das: Durch das parallel entwickelte, zum Patent eingereichte Herstellungsverfahren lässt sich die Molkebeschichtung schnell und einfach auf Kunststofffolien aufbringen. Diese können dann mit anderen Folien verbunden werden. Bereits vorhandene Anlagen müssen dafür nur geringfügig umgebaut werden.
Die Freisinger Forscher arbeiten derweil schon an ihrem nächsten Molkeprodukt: Einer hitzestabilen Beschich-tung für Verpackungen, die sich thermisch verformen lassen.
aid
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