Rohstoffwert Januar 2010 und Marktentwicklungen
Gegenüber Dezember 2009 ging der Wert damit um 1,2 ct/kg zurück. Gleichzeitig lag er um 8 ct/kg (40 %) über dem Wert des Vorjahresmonats Januar 2009. Der Berechnung lagen durchschnittliche Marktpreise für Butter von 356,8 EUR/100 kg und für Magermilchpulver von 184,8 EUR/100 kg zugrunde.
Das Diagramm zeigt den Rohstoffwert frei Molkerei nach den Notierungen in Deutschland und den tatsächlichen, durchschnittlichen Milchaus-zahlungspreis ab Hof für Niedersachsen. Mit diesem ersten Überblick werden nachfolgend die Entwicklungen am Milchmarkt kurz zusammengefasst: Saisonbedingt nahm die Milchanlieferung an die Molkereien in den vergangenen Wochen wieder zu. Aktuell liegt sie mit 0,1 % knapp über dem Vorjahresniveau, wobei zu beachten ist, dass Anfang des Jahres 2009 noch keine besonders hohen Milchanlieferungen wie im weiteren Jahresverlauf zu verzeichnen waren.
Der Buttermarkt zeigte sich in den vergangenen Wochen relativ stabil. Erst Anfang des Jahres gaben die Preise im Bereich lose Ware nach. Die abgepackte Ware wird aktuell dieser Tendenz folgen, die neuen Abschlüsse kamen leider nur mit Preisnachlässen zustande.
Die Situation auf dem Pulvermarkt ist nahezu unverändert, Verkäufer sowie auch Käufer verhalten sich ruhig, es besteht kein Verkaufsdruck. Die Produktion ist jedoch niedriger als im letzten Jahr. Derzeit ist die Nachfrage am Weltmarkt sehr gering, es wird allerdings erwartet, dass diese in den kommenden Monaten steigt und zunehmend aus der EU befriedigt wird.
Vom Käsemarkt wird mit zufriedenstellenden Geschäften berichtet. Durch die gute Nachfrage ist es zu ausgeglichenen Beständen gekommen, die wieder eine normale Altersstruktur aufweisen. In den vergangenen Wochen gab es keine Berichte von drängender Ware. Die Preise sind noch weitgehend stabil, es wird aber berichtet, das Käse zu günstigen Preisen am Markt seien. Bei den Saisonprodukten bestätigt sich der Trend, dass es zu einer ganzjährigen Nachfrage kommen könnte. Der Verkauf von Mozzarella nach Italien wird als gut bezeichnet. Die Russlandexporte verlaufen stabil.
Die Auszahlungspreise werden der Rohstoffverwertung voraussichtlich mit der üblichen Verzögerung folgen, so dass zunächst noch stabile Preise zu erwarten sind.
LVN/Pages
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