Rückenwind für EU-Schulmilch- und Schulobstregelung
Die Schulprogramme seien ein angemessenes Instrument, um Kinder und teilweise auch deren Eltern zum Verzehr der geförderten Produkte anzuregen; das wiederum trage zur nachhaltigen und langfristigen Änderung der Konsumgewohnheiten bei.
Politisch betrachtet genössen die Programme breiten Rückhalt, heißt es außerdem in dem Papier, das in Zusammenhang mit einer Überprüfung steht, die die Kommission im Dezember 2014 angekündigt hatte. Der Erste Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans gilt als Gegner dieses Förderprogramms. Die EU-Beamten betonen jedoch, alle Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Niederlande und Schwedens unterstützten eine Fortführung auf EU-Ebene. Weder die nationalen Parlamente noch das Europaparlament, der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) oder der Ausschuss der Regionen (AdR) hätten Bedenken hinsichtlich einer Verletzung des Subsidiaritätsprinzips geäußert.
Die Experten bescheinigen den Programmen zudem, wirksam, effizient und kosteneffektiv zu sein. Die Ansiedelung der Förderung auf EU-Ebene halten sie für gerechtfertigt. Bei rein nationalen Programmen bestehe die Gefahr, dass wirtschaftlich schwächere Regionen der Gemeinschaft und damit gerade auch Kinder aus ärmeren Familien benachteiligt würden. Ferner könnten Erzeuger in Ländern ohne nationale Programme ins Hintertreffen geraten.
AgE
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