Schulmilch ja oder nein? Keine Frage des Fettgehaltes
Die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen allgemein fettarme Milch. Hierbei handelt es sich um eine Empfehlung, was nicht heißt, dass andere Sorten verboten sind. Fakt ist auch, dass der Verzehr von Milch und Milchprodukten alleine nicht ausschlaggebend für die Entwicklung von Übergewicht ist. Das heißt, dass nicht die Milch die Kinder „dick macht“, sondern die allgemein zu hohe Energieaufnahme durch z.B. Süßigkeiten, Fast Food, Limonaden sowie der Bewegungsmangel verantwortlich sind. Diese Lebensmittel haben eine wesentlich geringere Nährstoffdichte als Milch. Deshalb sollte Milch in der Schule angeboten werden – egal ob als Vollmilch oder fettreduzierte Milch.
Wie gering die Unterschiede zwischen fettarmer Milch und Vollmilch sind, zeigt die unten stehende Tabelle.
|
Energie in kcal/100 ml |
Energie in 1/4 l Milch |
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Milch 3,5 % Fett |
65 |
162,5 |
|
Milch 1,5 % Fett |
48 |
120 |
|
Differenz |
17 |
42,5 |
40 kcal entsprechen 1 Knäckebrot oder ½ Scheibe Toast oder 6 Gummibärchen oder 1 kleiner Apfel oder 1 Stück Schokolade.
LVN
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