Warum sich Milch und Kiwis nicht vertragen?
Die Wirkung all dieser Enzyme besteht vor allem in ihrer eiweißspaltenden Aktivität. Das kann in Mischungen aus Milch und Milchprodukten wie Quark oder Joghurt zu einem unangenehmen Effekt führen: Die Enzyme spalten bestimmte Milcheiweiße, die Kaseine, in kleinere Untereinheiten, die Peptide und Aminosäuren. Die entstehenden Spaltprodukte führen dazu, dass die Milch oder der Quark bei längerem Stehen bitter schmecken.
Welche Maßnahmen leisten Abhilfe?
Durch kurzes Erhitzen der Fruchtstücke oder des Pürees werden die eiweißspaltenden Enzyme inaktiviert. Na-türlich kann man z.B. Quarkspeisen und tropische Früchte auch separat servieren oder auf die Schnelle mal Dosenobst einsetzen. „Gute Partner“ der Milchprodukte sind immer heimische Früchte, wie Erdbeeren, Heidel-beeren oder Himbeeren. Die Ökothrophologinnen der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) haben viele Tipps und Tricks, Ernährungsmythen, Sprichwörter rund um die Milch in einem spannenden Vortrag mit dem Titel „Jetzt gibt es Butter bei die Fische“ zusammengestellt. Interessierte Gruppen können ihn bei der LVN buchen. Unter https://www.milchwirtschaft.de/verbraucher/vortragsveranstaltungen.php finden Sie die Ansprechpartnerinnen und weitere Details.
LVN/Licher
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