infa 2020: Messebesucher im persönlichen Dialog mit Milchbauern

Milchland Niedersachsen zeigt Präsenz in Hannover

23. Oktober 2020

Noch bis zum Sonntag hat die Erlebnis- und Einkaufsmesse infa ihre Tore mit einem umfangreichen Sicherheits- und Hygienekonzept geöffnet.

Damit ist die infa die erste Messe, die seit Beginn der COVID-19-Pandemie wieder auf dem Messegelände in Hannover stattfindet. Auch die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) zählt zu den rund 500 Ausstellern und ist mit einem attraktiven Stand für das Milchland Niedersachsen vertreten. Die LVN gehört zu den „ältesten“ Ausstellern auf der infa, die seit 1954 in Hannover stattfindet. In den Anfangsjahren als „Niedersächsische Hauswirtschaftliche Landesausstellung“ (im Volksmund „Hausfrauenausstellung“) gestartet, hat sie sich in den letzten 4 Jahrzehnten zur infa – der Informationsmesse für die Familie entwickelt.

In Halle 4 können Messebesucher – unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln – noch bis Sonntag spannende Einblicke in die Landwirtschaft erhalten. Große und kleine Gäste haben vor Ort die Möglichkeit, im KuhMobil einen Kuhstall in Kleinformat zu entdecken und sich mit Landwirten auszutauschen. Im Rahmen der Initiative DIALOG MILCH (www.dialog-milch.de) geben jeden Tag zwei niedersächsische Milchbauern aus erster Hand Informationen über die Milcherzeugung und treten mit Verbrauchern in den persönlichen Dialog. Themen wie Nachhaltigkeit, Tierwohl und Haltungsfragen stoßen dabei auf großes Interesse beim Messepublikum.

infa-Messestand von Milchland Niedersachsen
Messebesucherin im Gespräch mit Landwirtin und Botschafterin Anne te Brake auf dem infa-Messestand von Milchland Niedersachsen in Hannover.

„Mich hat es sehr gefreut so offene Gespräche zu führen“, sagte Milchbäuerin Silke Drögemüller aus dem Landkreis Celle. „Viele Verbraucher sorgen sich um das Tierwohl und den Klimaschutz – so wie wir.“ „Auch die Kinder und Jugendlichen sind sehr interessiert“, ergänzte Botschafterin Julia Rust aus der Mittelweser-Region. „Das wollen wir mit unserem Angebot auf der infa erreichen: einen offenen und durchaus kritischen Austausch zwischen Milchbauern und der Öffentlichkeit“, sagt Kristine Kindler, Geschäftsführerin der LVN. „Wir wollen wissen, was die Verbraucher bewegt und eine bessere Verständigung zwischen Milchbranche und Öffentlichkeit schaffen.“

Der Weg der Milch wird den Messegästen transparent und verständlich aufgezeigt: Welchen Weg geht die Milch von der Kuh bis ins Glas? Wie gut wird Milch kontrolliert? Und wie entstehen die verschiedenen Milchsorten? Dabei kommt neben jeder Menge Wissensvermittlung der Spaß nicht zu kurz: Bei Gewinnspielen und Geschicklichkeitsübungen auf dem Balanceboard freuen sich die Besucher über ein buntes Portfolio an Rezepten, Lesestoff und kuh-len Preisen.

LVN

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