KPF FoodPlus: Innovationen für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft fördern

Neue Impulse für die Milchwirtschaft und den Agrifood-Sektor

02. Juli 2026

Die Agrar- und Ernährungswirtschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen. Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Digitalisierung erfordern neue Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Genau hier setzt der Interreg VI A Kleinprojektefonds (KPF) FoodPlus an. Das Förderprogramm unterstützt deutsch-niederländische Kooperationen, die innovative Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen entwickeln und gleichzeitig einen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen leisten.

Im Mittelpunkt stehen Machbarkeitsstudien sowie Innovationsprojekte, die gemeinsam von Partnern aus Deutschland und den Niederlanden umgesetzt werden. Gefördert werden Vorhaben mit einem klaren Praxisbezug und dem Potenzial, Unternehmen und die Agrar- und Ernährungswirtschaft nachhaltig weiterzuentwickeln.

KPF FoodPlus fördert Innovationen in vier Themenfeldern

KPF FoodPlus konzentriert sich auf vier Zukunftsthemen:

  • Präzisionslandwirtschaft
  • Reduzierung von Lebensmittelverlusten und Lebensmittelverschwendung
  • Zirkuläre Lebensmittelsysteme
  • Energieeffiziente Lebensmittelproduktion

Gefragt sind Innovationen, die Ressourcen schonen, Emissionen verringern und Produktionsprozesse effizienter gestalten. Dabei können sowohl neue Technologien als auch digitale Anwendungen oder innovative Verfahren im Mittelpunkt stehen.

Chancen für die Milchwirtschaft

Die niedersächsische Milchwirtschaft beschäftigt sich bereits intensiv mit Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Projekte zur Verbesserung der Klimabilanz, zur Digitalisierung oder zur Weiterentwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren zeigen, dass die Branche kontinuierlich an zukunftsfähigen Lösungen arbeitet. KPF FoodPlus bietet Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (von landwirtschaftlichen Betrieben über Molkereien bis hin zu Technik-, Verpackungs- oder IT-Unternehmen) die Möglichkeit, solche Entwicklungen gemeinsam mit niederländischen Partnern weiter voranzutreiben.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Agrar- und Ernährungswirtschaft im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Voraussetzung ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit einem Projektpartner aus den Niederlanden oder Deutschland sowie ein innovatives Vorhaben, das einem der vier Themenfelder zugeordnet werden kann.

Gefördert werden sowohl Machbarkeitsstudien als auch Innovationsprojekte. Die Einreichung von Projektanträgen ist mehrmals jährlich möglich. Weitere Informationen zum Förderprogramm, den Förderbedingungen und den aktuellen Einreichungsfristen gibt es unter www.foodplus-interreg.eu.

KPF FoodPlus/LVN

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