

Milchanlieferungen der dt. Milcherzeuger an dt. Molkereien waren 2020 im Tagesdurchschnitt auf Vorjahresniveau weitgehend unverändert.
Die Milchanlieferungen der deutschen Milcherzeuger an deutsche Molkereien waren 2020 im Tagesdurchschnitt auf dem Niveau des Vorjahres weitgehend unverändert. Dies geht aus den Erhebungen der BLE im Rahmen der Melde-Verordnung Milch hervor. Die überwiegend leicht expansiven Tendenzen im ersten Halbjahr wurden ab August von rückläufigen Entwicklungen abgelöst. Regional waren ebenfalls Unterschiede festzustellen. Die Milcherzeuger in Bayern, dem Bundesland mit der höchsten Milchmenge, haben 1,1 % weniger an Molkereien angeliefert als im Vorjahr.


In den übrigen westdeutschen Bundesländern waren hingegen mehr oder weniger ausgeprägte Zuwächse bei Milchanlieferungen festzustellen. In Schleswig-Holstein wurde der höchste Zuwachs registriert. In den ostdeutschen Bundesländern kam es im Schnitt zu Einschränkungen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern war Stabilität zu beobachten. Die Anlieferung von Biomilch ist 2020 weiter ihrem steigenden Trend gefolgt und hat einen neuen Höchststand von 1,23 Mio. t erreicht. Mit einem Plus von 3,9 % hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt. Der Anteil von Biomilch an der Gesamtanlieferung hat sich auf 3,9 % erhöht. Er ist regional sehr unterschiedlich. Die höchsten Bioanteile werden in Baden-Württemberg und Bayern mit 7,7 bzw. 7,6 % verzeichnet, gefolgt von der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit 5,4 %. In den ostdeutschen Bundesländern entfallen 2,0 % der Anlieferung auf Biomilch. In Thüringen ist der Anteil von Milchanlieferungen mit 0,7 % am niedrigsten.
ZMB
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